Betterlatethannevermix
September 12, 2008… wer diese Lied kennt, weiß was nun kommt: Eine Zusammenfassung eines längeren Zeitraums. Ich bin zu lange nicht zum Bloggen gekommen, daher muss ich nun endlich ein paar, schon fast eingestaubte, Artikel wenigstens halbwegs zu Ende schreiben.
LinuxTag in Berlin
Kurz und prägnant: Einfach nur geil! Unser Stand war sehr schön, wir wurden zeitweise regelrecht gestürmt und das Team war bunt gemixt. Bilder und Blog-Einträge gibt es für den interessierten Neticen überall im zu finden, z.B. bei Fabian oder Max.
Umzug nach Stuttgart
Geli hatte mir ja zunächst den Vogel gezeigt als ich ihr erzählt habe, dass ich eine interessante 1-Zimmer-Wohnung in Stuttgart Gablenberg für uns in Aussicht hätte. Ich konnte mir die Wohnung durch die Beschreibung des Vormieters auch nur ungefähr vorstellen. Sie zu einer Besichtigung mehr oder weniger überredet und wir waren keine 2 Meter in der Wohnung als sie mich am Ärmel zupfte und sagte: “Die will ich.” Was ich ihr nämlich nicht gesagt hatte, es ist eine Galerie-Wohnung. Direkt am Waldrand, unten schön geräumig, mit Kamin und einer Aussicht die unbezahlbar ist (direkter Blick auf den Fernsehturm, über Stuttgart und bei gutem Wetter bis nach Ludwigsburg) und oben der Schlafbereich. Die Einweihungsfeier steht noch aus … to be continued.
11. Summer Breeze in Dinkelsbühl
Am Mittwoch, 13. August, nach einigen Umwegen, Verzögerungen und einer Runde Kofferraum-Tetris haben wir uns am späten Abend zu dritt auf den Weg nach Dinkelbsbühl gemacht. Nach einer lustigen und schönen Fahrt über Landstraßen (Man will ja auch mal andere Wegen ausprobieren.) sind wir Nachts kurz vor Dinkelsbühl auch endlich im Stau angekommen. Da es einen Tag zuvor stark geregnet hatte, mussten die Schleusen hintereinander auf der Straße, anstatt nebeneinander auf der Wiese, aufgebaut werden. Unserer guten Laune konnte das allerdings nichts ab. Geli hatte Hunger; und Gunnar und ich hatten auch nichts gegen mobiles Grillen. Also ausgestiegen, etwas zu trinken und einen Einweggrill ausgepackt und selbigen spazierengehend angefeuert. Nachdem sich der Stau dann plötzlich ziemlich schnell aufgelöst hatte, machten wir noch etwas am Rast am Straßenrand um in Ruhe zu essen. Fertig, alles wieder einpacken – unter anderem einen vierten Mitfahrer der mehr oder weniger stehengelassen wurde, später jedoch wieder eingeladen wurde – und weiter ging es Richtung Campingplatz. Mit unserer FrauAmSteuer ohne Kontrolle durch die Schleuse und ab durch den Matsch vor zu unseren Freunden. Geil! B-Bereich, kurz vor dem Festival-Gelände. Angekommen, ausgeladen, Zelt aufgebaut und losgefeiert.
1. Tag
Am Donnerstag dann erstmal das Gelände begutachtet und manch steckengeblieben Autofahrer bemitleidet. Das Lineup war für mich an diesem Tag eh uninteressant … also weitergefeiert und gegrillt. Das ist meiner Meinung nach übrigens das Beste an Festivals. Denn wie Benjamin von Stuckrad-Barre schon so schön geschrieben hat, sind Open Airs herrlich desillusionierend. Überall Nichteinhaltungen: Das Bier ist zu schnell leer, die Longdrinks zu hart, der Rausch nicht so lustig wie der Kater erbärmlich, das Wetter zu heiß oder zu nass, die Auftritte der favorisierten Bands enttäuschend – da man immer zu viel erwartet – dafür aber von ein paar (noch) unbekannten positiv überrascht. Daher ist das Publikum an sich immer interessanter als das Geschehen auf den Bühnen. So, spätestens an dieser Stelle dürfte jedem klar sein, dass mit mir an diesem Tag nicht viel los war … was eventuell aber auch an der zu kurzen Nacht gelegen haben könnte.
2. Tag
Am Abend vorher schonmal etwas langsamer gemacht, da das Lineup an diesen Tag schon etwas mehr für mich zu bieten hatte: ASP, End Of Green, Six Feet Under, Soilwork und Subway To Sally. Schnautze! Jeder der mir nun erzählen möchte, dass das ja eine seltsame Zusammenstellung sei, kann seine Kommentare gerne für sich behalten. Ich hatte noch nie musikalische Scheuklappen und werde auch nie welche tragen. Über Geschmack streitet man nicht, hat ja eh keinen Sinn. (Wer es genauer wissen will wird das auch an meinem MySpace-Profil erkennen. Und wer mich kennt wird das auch finden.) Alles in allem ein schöner Tag, natürlich zu viel erwartet, aber es geht ja auch noch weiter.
3. und letzter Tag
Denn sie wussten nicht was sie tun. Da dieser Tag für viele von uns erst spät etwas zu bieten hatte, wurde wieder früh angefangen zu grillen und zu Beginn des Nachmittags: Meiern! Abends dementsprechend angeheitert auf das Festival-Gelände. H-Blockx ewig nicht gehört und gesehen, und die Strohschlacht vor der Bühne war so lange lustig bis ich ein ohnmächtiges Mädel vor mir aus der Menge tragen musste. Nach einem Besuch bei den Sanis und einem Becher Wasser war zum Glück wieder alles in Ordnung. Ihre Stirn hatte wohl einen sehr unsanften Kontakt mit einem Ellbogen. Später zurück zum Zeltplatz und gemeinsam (abgesehen von meinen Ausflügen zu benachbarten Zelten) Gunnars schickes 3-Kabinen-Zelt abgebaut, Auto beladen, noch etwas weitergefeiertet und dann mal langsam aber sicher versucht im tiefergelegten BMW das Gelande heil zu verlassen.
Heimfahrt? Kein Plan, wie immer tief und fest geschlafen. Nächstes Jahr wieder …
Ende. Die beiden übrigen Themen bekommen eigene Beiträge.



